DFV und BBK treiben Beschaffungen gemeinsam voran

Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs besucht das BBK

Bonn - Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, besuchte heute das Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn Dransdorf.

Vor Ort konnte sich Ziebs im Beisein des Präsidenten des BBK, Christoph Unger, ein Bild von der aktuellen Auslieferung der Schlauchwagen für den Katastrophenschutz (SW-KatS) machen. Die Fahrzeuge sind Teil einer Beschaffungsmaßnahme von derzeit insgesamt 119 SW-KatS, die der Bund im Rahmen seiner Aufgabenerfüllung zur Komplettierung seiner Fahrzeugflotte in der Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder zur Verfügung stellt. Unger betonte die gute Zusammenarbeit mit dem DFV: „Der DFV und das BBK werden zukünftig noch intensiver zusammenarbeiten, um den Herausforderungen an den Bevölke-rungsschutz gerecht werden zu können.“

Auf die vom Deutschen Feuerwehrverband aufmerksam beobachtete Zunahme der Aussonderung älterer Brandschutzfahrzeuge wies Unger darauf hin, dass man den Aufbau der „weißen Flotte“, der Fahrzeuge, die letztlich der Verstärkung der im Katastrophenschutz mitwirkenden Einheiten der Hilfsorganisationen zugutekommen, im Wesentlichen abgeschlossen habe. „Der Bund wird in den kommenden Jahren mit den zur Verfügung stehenden investiven Mitteln - mehr noch als bisher - die Komplettierung der ‚roten Fahrzeuge‘, insbesondere von Löschfahrzeugen, vorantreiben. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass gerade die Fahrzeuge des Bundes im Bereich des Brandschutzes derzeit ein Alter erreicht haben, in dem die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich ansteigt“, so der Präsident.

„Die Konzentration der Mittel auf Feuerwehrfahrzeuge ist das richtige Signal. Wünschenswert ist auch eine Beschleunigung der jeweiligen Beschaffungsvorgänge. Dabei werden wir das BBK künftig mit ausgewiesenen Experten personell unterstützen, die projektbezogen beim BBK arbeiten. Damit heben wir unsere Partnerschaft auf ein neues Niveau“, sagte DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

Die im Jahr 2008 auf der Basis von bundesweit ca. 2.900 vorhandenen bundeseigenen Einsatzfahrzeugen begonnene neue Konzeption zur Ergänzung der Katastrophenschutzausstattung der Länder konnte zwischenzeitlich auf gut 4.200 Fahrzeuge unterschiedlichster Aus-richtung aufgestockt werden.   

Weitere Informationen finden Sie unter www.bbk.bund.de