Brandtragödie in Hamburg: Verband zutiefst bestürzt

Junge aus der Jugendfeuerwehr als mutmaßlicher Täter ermittelt

Berlin – „Unsere Jugendorganisation lehrt junge Menschen, wie sie sich und andere vor Brandgefahren schützen und wie sie Menschen im Notfall helfen. Deshalb sind wir zutiefst bestürzt darüber, dass ausgerechnet ein Mitglied der Jugendfeuerwehr die Brandtragödie in Hamburg verursacht haben soll“, sagen Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und der Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr im DFV, Timm Falkowski.

Durch das Feuer waren am vergangenen Mittwoch eine 33 Jahre alte Mutter aus Pakistan und ihre beiden sechs und sieben Jahre alten Söhne ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelte einen strafunmündigen Jungen als mutmaßlichen Täter.
 
„Dem betroffenen Vater und den Angehörigen der Opfer sowie allen Verletzten und Betroffenen gilt unser besonderes Mitgefühl. Wir bedauern es sehr, dass ihnen dieses Leid durch einen Angehörigen der Feuerwehr zugefügt wurde“, betonen Kröger und Falkowski.

Der Deutsche Feuerwehrverband verweist im weiteren auf die Erklärung des Landesbereichsführers und des Landesjugendfeuerwehrwartes der Feuerwehr Hamburg. Im Internet: www.jugendfeuerwehr.de.