Trauer um Landesbrandmeister Heino Kalkschies

DFV-Präsident Kröger und Vizevorsitzender Zgaga würdigen seine Verdienste

Berlin – Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Landesbrandmeister Heino Kalkschies, ist unerwartet im Alter von 52 Jahren verstorben. „Sein früher Tod ist menschlich und fachlich ein großer Verlust“, sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Besonders als versierter Sozialexperte, der sich für die Absicherung unserer Feuerwehrmänner und -frauen engagierte, wird Heino Kalkschies uns fehlen.“

„Mit Heino Kalkschies verlieren wir einen der engagiertesten Kameraden aus unseren Reihen. Als Verbandsvorsitzender setzte er sich an erster Stelle viele Jahre für die Feuerwehren und Jugendfeuerwehren ein, war Partner, Freund und Wegbegleiter“, betont der stellvertretende Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Mecklenburg-Vorpommern, Dietmar Zgaga.

Kalkschies leitete seit acht Jahren als ehrenamtlicher Vorsitzender die Geschicke des LFV. In dieser Funktion arbeitete er im Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes mit. Beim DFV war Kalkschies vier Jahre lang auch Mitglied des Fachbereichs Sozialwesen. Der Sozialversicherungsfachangestellte vertrat auch die Interessen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Landes im Vorstand der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord.

„Mit der Kampagne ,Köpfe gesucht‘ initiierte Kalkschies eine langfristige Mitgliederwerbung für die Freiwilligen Feuerwehren mit immer neuen, innovativen Ansätzen. Besonders am Herzen lag ihm auch die Positionierung der Feuerwehren gegen Rechtsextremismus und die Unterstützung entsprechender Präventionsprojekte“, würdigen Kröger und Zgaga die Verdienste des verstorbenen Landesbrandmeisters.