Beirat berät über Herausforderungen der Zukunft

Fachvorträge von BBK und Bundeswehr / Sieben neue Förderkreismitglieder

Berlin – „Der Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes ist eine wichtige kommunikative Schnittstelle für die Vermittlung von Feuerwehrthemen in die Politik, Gesellschaft und Kultur. Er ist etabliert und fester Bestandteil des gesamtverbandlichen Dialogs“, berichtete die Beiratsvorsitzende Claudia Crawford im Rahmen der Tagung in Berlin. Die Beiratsmitglieder berieten über Herausforderungen der Zukunft – das Themenspektrum reichte hierbei vom Klimawandel bis hin zur Vielfalt in der Feuerwehr. Der Brandschutz in der Bundeswehr stand ebenfalls auf dem Programm.

Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), erläuterte die Themen, die aktuell die Feuerwehren bewegen – von Gewalt gegen Einsatzkräfte über Katastrophenschutzfahrzeuge und Drohnen bis hin zu Führerscheinregelungen. Er stellte zudem das Projekt „MENSCH Feuerwehr“ vor, in dem sich der DFV aktuell mit dem Thema Vielfalt in den Feuerwehren beschäftigt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Über die Schnittstelle zwischen Klimawandel und Bevölkerungsschutz berichtete Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz (BBK). Er stellte die Frage, wie sich Organisationen im Bevölkerungsschutz, kritische Infrastrukturen und Bevölkerung an den Klimawandel anpassen müssen: „Es muss eine vernetzte und vernetzende Aufgabe sein, da alle davon betroffen sein können!“

Wie die Struktur des Brandschutzes in der Bundeswehr fortentwickelt wurde, führte Oberst im Generalstab Ingo Neumann aus. Der zuständige Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung zeigte auf, über welche Ausbildung und Fähigkeiten die Angehörigen der Bundeswehrfeuerwehr verfügen. Mittlerweile wurde unter anderem ein eigener Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst installiert.

Um die Arbeit und das grundsätzliche Motiv noch nachhaltiger darzustellen, wurde im vergangenen Jahr die personelle Erweiterung des Beirats angegangen – aktuell hat dieser 118 Mitglieder. Claudia Crawford freute sich darüber, dass nunmehr auch die Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK) und des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für die gemeinsame Arbeit gewonnen werden konnten. Sie dankte allen Beiratsmitgliedern für ihr Engagement.

DFV-Förderkreis mit sieben neuen Mitgliedern

„Es ist toll, dass Sie und damit die von Ihnen repräsentierten Unternehmen und Organisationen sich im Förderkreis einsetzen – das ist direkte und konkrete Wertschätzung für das Ehrenamt in der Feuerwehr, für die ich Ihnen danke!“, begrüßte Prof. Dr. Albert Jugel die sieben neuen Mitglieder des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes. Jugel ist Initiator und Vorsitzender des Förderkreises, der aktuell 80 Mitglieder zählt. Seit der Gründung 2004 ermöglicht diese Förderung dem Deutschen Feuerwehrverband zukunftssichernde Initiativen für das flächendeckende System der helfenden Hände in Deutschland. Unter anderem werden die Erweiterung des internationalen Netzwerks, die Projektarbeit „Kinder in der Feuerwehr“ und das Vielfaltsprojekts der Deutschen Jugendfeuerwehr „Im Tandem in die bunte Jugendfeuerwehrwelt“ gefördert.

„Der Förderkreis ist eine der wichtigsten tragenden Säulen des Deutschen Feuerwehrverbandes. Vielen Dank, dass Sie uns unterstützen!“, sprach DFV-Präsident Hartmut Ziebs den Mitgliedern des Förderkreises während der Mitgliederversammlung im Vorfeld der Beiratssitzung seinen Dank aus.

Hinweis für die Presse: Bilder stehen unter www.feuerwehrverband.de/bilder zur Verfügung.