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Feuerwehrhistorisches Fachsymposium 2021

in Fulda, Verband: DFV

„Deutsche Feuerwehrtage – Analoge Netzwerke im Spiegel ihrer Epochen“ lautet der Titel des 8. Feuerwehrhistorischen Fachseminar des Fachbereichs Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte des Deutschen Feuerwehrverbandes. Die Fortbildung soll nach Verschiebung aufgrund der Corona-Pandemie nun am 6. März 2021 in Fulda stattfinden.

„2020 jährte sich der 26. Deutsche Feuerwehrtag zum 30. Mal“, erläutert Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda. Vom 14. bis 19. Juni 1990 hatten sich in Friedrichshafen am Bodensee knapp 100.000 Feuerwehrleute zusammengefunden – davon etwa 3.500 aus der damaligen DDR. „Bereits ein Vierteljahr vor der offiziellen Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten hatten sich die deutschen Feuerwehren unter dem Dach des DFV wiedervereinigt“, erinnert der Historiker.

Die Initialzündung zu überörtlichen Treffen von Feuerwehrführungskräften hatte Conrad Dietrich Magirus mit seinem Aufruf zur ersten Versammlung der Feuerwehren des Königreichs Württemberg gegeben. Der erste offizielle Deutsche Feuerwehrtag fand 1854 in Ulm statt. „Deutschland war damals noch wie ein Patchworkteppich in einzelne Königreiche, Herzogtümer und Grafschaften“, legt Schamberger dar: „Die Feuerwehren haben seither die Gründung des 2. Deutschen Kaiserreichs, die Weimarer Republik, die NS-Diktatur, die alliierten Militärregierungen sowie die überwundene Aufteilung in zwei deutsche Teilstaaten überstanden.“

In fünf Referatsblöcke betrachten die Referate die Deutschen Feuerwehrtage im Spiegel ihrer Epochen:

  • „Die deutschen Lande“
  • „Die K.u.K. Monarchie und das Deutsche Kaiserreich“
  • „Aufbruch ohne Chance“
  • „Das motorisierte Biedermeier“
  • „Rückblick“

Zielgruppe für die Teilnahme sind Feuerwehrhistoriker, Sammler, Eigentümer bzw. Leiter von Sammlungen, Ausstellungen, Lehrkabinetten und Feuerwehrmuseen, aber natürlich auch alle weiteren Interessenten.