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Anerkannte Hilfs- und beauftragte Luftrettungsorganisationen und Feuerwehren bekräftigen ihre Forderungen bezüglich geplanter Notfallreform

13.10.26, Berlin, Notfallversorgung retten !!! Aktion gegen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung © Wolf Lux @wolf_lux_photography

Gemeinsame Aktion am Brandenburger Tor in Berlin

Berlin – Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion haben ADAC-Luftrettung, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutscher Feuerwehrverband gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, DRF Luftrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe mit Johanniter Luftrettung und Malteser Hilfsdienst erneut ihren Forderungen bezüglich Korrekturen an der geplanten Reform der Notfallversorgung Nachdruck verliehen. Auch der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag unterstützen die heutige Aktion.

Vor der 2./3. Lesung des Gesetzes im Bundestag versammelten sich die acht Organisationen gemeinsam unter dem Motto „Notfallversorgung sichern – Finanzierung verlässlich. Mitsprache verbindlich.“ auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, um ihre Forderungen noch einmal gemeinsam zu bekräftigen. Nachdruck verliehen sie der Aktion mit einem Aufgebot an Rettungsfahrzeugen und Rettungshubschraubern.

Bereits zur ersten Anhörung des Gesetzesentwurfs im Bundestag am 9. September hatten die acht Organisationen, die nahezu 100 Prozent der medizinischen Notfallversorgung in Deutschland absichern, in einem gemeinsamen Positionspapier die Reform grundsätzlich begrüßt, jedoch insbesondere in zwei Punkten Verbesserungen angemahnt. Diese umfassen zum einen die Forderungen nach klaren gesetzlichen Finanzierungsregelungen, die den besonderen Anforderungen der Notfallrettung Rechnung tragen. Zum anderen fordern die Organisationen eine angemessene, stimmberechtigte Beteiligung in dem geplanten bundesweiten Fachgremium, das künftig unter anderem Rahmenempfehlungen für die Notfallrettung entwickeln soll.

Ein jederzeit einsatzbereiter Rettungsdienst, der höchste Qualitätsstandards erfüllt und ausreichend Fachkräfte gewinnt, kann aus Sicht der acht Organisationen nur dann weiter Bestand haben, wenn er auch künftig zuverlässig finanziert ist und diejenigen in die politischen Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden, die die Notfallversorgung Tag für Tag sicherstellen. Genau deshalb wurden die Forderungen und die Notwendigkeit, die Reform gemeinsam weiterzuentwickeln, mit der heutigen Aktion noch einmal bekräftigt.

Das gemeinsame Positionspapier zur Notfallreform steht unter https://www.feuerwehrverband.de/notfallreform-rettungsdienst-braucht-verlaessliche-finanzierung-und-echte-mitsprache/ zum Herunterladen bereit.

Bilder der Veranstaltung werden unter https://www.feuerwehrverband.de/presse/bilder/ zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

  • ADAC Luftrettung gGmbH, Alexander Machowetz, 089 76765842, medien@adac.de
  • Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., Diana Zinkler, 0152 24755209, presse@asb.de
  • Deutscher Feuerwehrverband e.V., Silvia Oestreicher, 030 288848823, oestreicher@dfv.org
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Martin Holzhause, 05723 955442, presse@dlrg.de
  • DRF Stiftung Luftrettung gGmbH, Claudia Lazi, 0711 700072205, presse@drf.de
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V., Lynn Kühl, 030 85404155, presse@drk.de
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Juliane Flurschütz, 0173 6193409, medien@johanniter.de
  • Malteser Hilfsdienst e.V., Patrick Pöhler, 0221 98222220, presse@malteser.org