Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Arbeitskreis Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Vor dem Hintergrund notwendiger ziviler Leistungen, die zur Unterstützung der Streitkräfte im Rahmen der Gesamtverteidigung zu erfüllen sind, ist eine stärkere Einbindung der deutschen Feuerwehren im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit erforderlich.

Hierfür wurde am 12. Dezember 2025 der Arbeitskreis „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ der deutschen Feuerwehren im Deutschen Feuerwehrverband gegründet.

Der Arbeitskreis ist dem Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz angegliedert.

Im Arbeitskreis wirken Vertreter aus den Fachausschüssen Zivil- und Katastrophenschutz, Einsatz und Taktik sowie den Arbeitskreisen Ausbildung und Rettungsdienst der AGBF-Bund und Fachleuten der Bundeswehr sowie der den kommunalen Spitzenverbänden interdisziplinär zusammen. Themenbezogen können weitere Fachausschüsse hinzugezogen werden.

Aufgabenschwerpunkte des Arbeitskreises sind die Identifizierung gemeinsamer Schnittstellen, die Festlegung von Planungs-/Schutzzielen sowie Leistungsgrenzen und die Erarbeitung von Planungs- sowie Entscheidungshilfen.

Die Leitung des Arbeitskreises Zivil-Militärische Zusammenarbeit obliegt Mathias Bessel aus dem Landesfeuerwehrverband Sachsen, Mitglied im Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz der deutschen Feuerwehren.

Handreichungen für zivil-militärische Einsatzlagen

Die 168 Seiten starke Broschüre „Hilfe bei Flugunfällen“ ist durch den General Flugsicherheit in der Bundeswehr herausgegeben worden. Die Handreichung gibt Hinweise auf Luftfahrzeuge der Bundeswehr und regelmäßig auf Flugplätzen der Bundeswehr verkehrende Luftfahrzeuge wie Rettungshubschrauber. Die Inhalte reichen von Sofortmaßnahmen etwa zum Befreien von Flugzeuginsassen über den Umgang mit Munition und Schleudersitz bis hin zur Identifikation von Flugdatenschreibern.

Die Publikation ist HIER herunterladbar.

Als Printexemplar kann die Broschüre kostenlos per Mail an LufABwGenFlSichhBwRedaktion@bundeswehr.org  bestellt werden. Es wird gebeten, möglichst Sammelbestellungen auszulösen (keine Einzelexemplare).

Pressemitteilungen zur Facharbeit