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Starke Partner für gemeinsame Darstellung der Geschichte

THW-Bundesvereinigung ist Mitglied im Verein Deutsches Feuerwehr-Museum

Berlin/Fulda – Starke Partner mit einem gemeinsamen Ziel: Die THW-Bundesvereinigung (THW-BV) ist neues Mitglied im Verein Deutsches Feuerwehr-Museum. „Ich freue mich über den diesen weiteren Schritt für die erfolgreiche Kooperation auf höchster Ebene. Gemeinsam können wir nun noch gezielter wegweisende Entscheidungen treffen und die Geschichte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk zukünftig zusammen präsentieren“, freut sich Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), der auch Vorsitzender des Vereins Deutsches Feuerwehr-Museum (DFM) in Fulda ist. THW-BV und DFM planen gemeinsam das Museumsprojekt „Helfen in der Not – Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks“. Christian Herrmann, Vizepräsident der THW-BV, betont: „Damit möchten wir unsere Zusammenarbeit – vor allem hinsichtlich des gemeinsamen Museumsprojektes der deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes – auch organisatorisch auf ein zukunftsweisendes Fundament stellen.“ Beide sind sich einig: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten.“

Zum Projekt:
Seit der im April 2021 seitens des DFM, der THW-BV, des DFV, der Stadt Fulda sowie des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport unterzeichneten Absichtserklärung (Letter of Intent) hat sich bereits viel getan. Noch im Jahr 2021 hatte die THW-BV für die THW-historische Sammlung (THWhS) ein Zentraldepot in der Region Fulda angemietet und die ersten historischen Fahrzeuge dorthin überführt.
Mit dem legendären „Klavier von Ahrweiler“ konnte im September 2021 in einer gemeinsamen Veranstaltung das erste Objekt für das Museumsprojekt übernommen und gemeinsam ins DFM überstellt werden. Es erinnert hier als eindrucksvolles materielles Zeitzeugnis an die verheerende Flutkatastrophe, bei deren Bewältigung die Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehr und THW erneut auf so beeindruckende Weise Hand in Hand gearbeitet haben. Auch erste gemeinsame Ausstellungen wurden erarbeitet – so etwa zum Gründer des THW, Otto Lummitzsch.

2022 wurde das parallel von der gemeinsamen Arbeitsgruppe erarbeitete, wissenschaftlich fundierte, Rahmenkonzept beim Museumsverband von Hessen eingereicht. Besonders der Aspekt der Darstellung der historischen Entwicklung beider Organisationen in einem Erzählstrang wird das zukünftige Museum des Bevölkerungsschutzes in Deutschland hervorherben. Als einzigartige Institution soll es in sich ein modernes Museum mit einer Forschungseinrichtung und einem Ort des Ehrenamts vereinen. Nach der positiven Bewertung dieses Rahmenkonzeptes hat sich die gemeinsame Arbeitsgruppe seit Frühjahr 2023 an die Erarbeitung des darauf aufbauenden Feinkonzeptes gemacht, das bis Ende 2024 als detailliertes „Betriebshandbuch“ und Grundlage für die weiteren konkreten Schritte der Umsetzung vorliegen wird.