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WFVD: Landesleitertagung 2024 in Wolfsburg

Bericht des Werkfeuerwehrverbandes Deutschland zum Treffen in der Autostadt

Anfang März trafen sich die WFV-Landesleiter sowie die Leiterinnen und Leiter der Fachbereiche mit dem Bundesvorstand (WFVD) zu einer zweitägigen Mitgliederversammlung in der Feuerwache der Werkfeuerwehr der Volkswagen AG am Standort Wolfsburg. Bei den Landesleitertagungen, die halbjährlich an wechselnden Orten stattfinden, kommen die Spitzen der 13 Landesverbände zusammen, um sich mit dem Vorstand und auch untereinander auszutauschen. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung der Arbeiten für den Betrieblichen Brandschutz und die Werk- und Betriebsfeuerwehren, aber ebenso um die bundesweiten Projekte des WFVD. Daher nahmen auch die Leiterinnen und Leiter der acht Fachbereiche an der Tagung teil.

Auf der Frühjahrstagung, die dieses Mal in der weltweit größten zusammenhängende Autofabrik stattfand, informierten der Vorstandsvorsitzende Martin Wilske und seine drei Stellvertreter Bernd Sassmannshausen, Stephan Hummel und Christian Ronig die Anwesenden über Aktivitäten im vergangenen Halbjahr.

Einen wesentlichen Teil der Tagung nehmen auch die Berichte der Gremienarbeit
in Anspruch. Der WFVD ist mit zahlreichen Vertretern bundesweit vernetzt und arbeitet in unterschiedlichen Gremien mit. Dazu gehören unter anderen

  • DFV-Präsidium, Präsidialrat, Fachbereiche und Arbeitskreise
  • vdfb Präsidium und Referate
  • AGBF Arbeitskreise
  • BDI Arbeitskreis Brandschutz und Naturgefahren
  • DGUV Gremien
  • DIN Normenausschüsse

Durch diese Mitarbeit ist sichergestellt, dass neben den Belangen der kommunalen Feuerwehren auch die Interessen der Werk- und Betriebsfeuerwehren sowie der betrieblichen Brandschützer berücksichtigt werden. Auch die 13 Landesleiter und acht Fachbereichsleiterinnen und -leiter berichteten von ihren aktuellen Schwerpunkten und traten dabei in einen regen Austausch miteinander. Denn dank der bundesweiten Vernetzung sind die Landesleitertagungen eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig auszutauschen und voneinander zu profitieren.

Ein besonderes Highlight im Verbandsgeschehens im letzten Halbjahr war das WFVD-Symposium „FIRE.WORK“ im Januar. Unter dem Motto „Neue Wege für die Aus- und Fortbildung“ wurden in spannenden Vorträgen neue Ansätze, Konzepte und Perspektiven für die Aus- und Fortbildung vorgestellt und diskutiert. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen und Institutionen gaben wertvolle Impulse, wie Veränderungsprozesse vorangetrieben und umgesetzt werden können. Die Landesleiter bestätigten, dass sie aus Berlin wertvolle Impulse für die weitere Arbeit mitgenommen haben.

Der Werkfeuerwehrverband ruht sich keineswegs auf dem Erfolg des Berliner Symposiums aus, sondern plant bereits die nächsten Veranstaltungen: Am 16. bis 18. September 2024 findet das „WFVD-Symposium Werkfeuerwehr aktuell“ in Bad Dürkheim statt – wieder mit zahlreichen Vorträgen zu aktuellen Themen sowie Zeit und Raum für vertiefende Diskussionen. Die begleitende Ausstellung wird ebenfalls viele Neuheiten für die praktische Arbeit bieten.